Mittwoch, 14. März 2018

COCONUT CREAM PIE ZUM INTERNATIONALEN PI(E) DAY


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Der griechische Buchstabe Pi ist das Symbol für eine mathematische Konstante, nämlich das Verhältnis des Umfangs eines Kreises zu seinem Durchmesser. Diese Kreiszahl π ist so bedeutend, dass sie mit einem eigenen Feiertag geehrt wird: Pi Day.

Pi Day wird am 14. März gefeiert, denn π beginnt mit 3.14... und geht danach unendlich weiter. (Für euren rechnerischen Hausgebrauch kommt ihr allerdings mit den ersten sechs Ziffern aus: 3.14159).

Nicht nur Mathematiker freuen sich über den Pi-Tag, sondern auch Bäcker. Schliesslich hört sich der griechische Buchstabe auf Englisch genauso an wie das beliebtes Gebäck, und mit einem kleinen "e" wird ja auch eine Pie daraus.

Obwohl ich mich in der Schule nicht gerade als mathematisches As hervorgetan habe, ist die Zelebrierung eines so bedeutsamen Feiertags für mich Ehrensache!

Leider ist bei uns noch kein bisschen Frühling in Sicht!

Hier in Maine folgt derzeit noch ein Schneesturm (in Seemannssprache "Nor'easter" genannt) dem anderen. Daher kam nur eine winterliche Comfort-Food-Pie infrage. (Der provokante Vorschlag meines Mannes, Cherry Pie, wurde von mir als unqualifiziert zurückgewiesen).

Coconut Cream Pie fand dagegen allseitig begeisterten Zuspruch.

Ich entschied mich für das klassische Rezept von Cook's Illustrated. Die Puddingfüllung macht zwar ein bisschen Arbeit, aber die Mühe wird doppelt und dreifach belohnt. Dies ist mit Abstand die beste Coconut Cream Pie, die wir je gegessen haben. Mit viel Cocosnussgeschmack, aber nicht so wuchtig, dass man den ganzen Tag davon satt ist.

Im Gegenteil, wir mussten uns sehr zusammenreissen, um sie nicht auf einmal aufzuessen!

Im Originalrezept besteht die Kekskruste aus Animal Crackers, trockenen Butterkeksen, die nicht so viel Fett oder Zucker enthalten. Leibniz Kekse sind aber ein guter Ersatz. In der Füllung habe ich den Zucker um ein Viertel reduziert, die Pie ist so immer noch süss genug.

Da wir ja nur noch zu zweit zuhause sind, habe ich zwei kleine Pies (mit 2/3 der Rezeptmenge) in 15-cm ø Aluförmchen gebacken. Dabei muss man nur beachten, dass dünnwandige Aluformen auf ein Backblech gesetzt werden müssen, damit die Kruste nicht zu dunkel wird.

Die beste Coconut Cream Pie, die ich je gegessen habe!


COCONUT CREAM PIE  (nach Cook's Illustrated)
(1 grosse Pie oder 3 kleine Pies)

Kruste
170 g Leibniz Kekse (Originalrezept: Animal Crackers)
12 g/2 EL Kokosnussraspel (ungesüsst)
12 g/1 EL Zucker
57 g Butter, geschmolzen und abgekühlt

Füllung
404 g/400 ml Kokosmilch (1 Dose)
246 g Vollmilch (1 Cup)
51 g Kokosnussraspel (ungesüsst)
75 g Zucker plus
12 g/1 EL Zucker
⅜ TL Salz (2.2 g)
85 g/5 Eigelb (Kl. M)
42 g Maisstärke
28 g Butter, in 2 Stücke geschnitten
1 TL Vanilleextrakt (oder 1 P. Vanillezucker)

Sahne-Topping
357 g/Schlagsahne, kalt (1 1/2 Cup)
24 g/2 EL Zucker
½ TL Vanilleextrakt (oder 1 TL Vanillezucker)
6 g/1 EL Kokosnussraspel, goldbraun geröstet

Kekse, Kokosraspel, Butter und Zucker für die Piekruste

Zubereitung
Ofen auf 160ºC vorheizen, mit Rost in der unteren Ofenmitte.

Für die Kruste Kekse, Kokosraspel und Zucker im Food Processor sehr fein mahlen. In eine Schüssel umfüllen, geschmolzene Butter dazugeben und alles gut vermischen.


Alle Krümel sollen gleichmässig durchfeuchtet sein

Krümel in eine 23-cm ø Pyrex-Pieform geben (oder in 3 kleine 15-cm ø Aluförmchen) und gleichmässig fest in den Boden und am Rand hoch pressen (mit Cupmass, Puddingförmchen oder Glas).


Ich habe zwei kleine Pies gebacken (2/3 des Rezepts)

Pie(s) in den Ofen stellen (Aluformen dabei auf ein Backblech setzen!). Ca. 15 Minuten lang backen (dabei nach der halben Backzeit um 180 Grad drehen), bis die Kruste duftet und mittelbraun aussieht.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen (ca. 30 Minuten).

Kokosmilchmischung

Für die Füllung Kokosmilch, Vollmilch, Kokosraspel, 75 g Zucker und Salz in einem Topf bei mittelhoher Hitze zum Köcheln bringen, dabei gelegentlich umrühren.

Eigelbe mit Maisstärke und Zucker verrühren

In einer mittelgrossen Schüssel Eigelbe, Maisstärke und restliche 12 g/1 EL Zucker mit dem Schneebesen gut verrühren.

Langsam eine Kelle heisser Milchmischung in die Eigelbmischung hineinschlagen, dann allmählich die restliche Milch in 3-4 Portionen dazugiessen und jeweils gut verrühren.

Milch-Eigelbmischung

Mischung zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren erhitzen, bis sie eindickt und zum Kochen kommt, ca. 1 Minute. (Um festzustellen, ob die Füllung kocht, Rühren unterbrechen - grosse Blasen sollen sofort an Oberfläche platzen).


Butter und Vanilla in die Puddingmasse rühren

Topf vom Herd nehmen, Butterstücke und Vanille hineinschlagen, bis sich alles gut verbunden hat.

Heisse Fülling in die Piekruste füllen...

Heisse Füllung in die abgekühlte Piekruste füllen und die Oberfläche mit einem Plastikspatel glattstreichen. Mit Plastikfolie abdecken, dabei die Folie direkt auf die Oberfläche der Füllung drücken (damit sich keine Haut bilden kann).

... dann mit Folie abdecken und in den Kühlschrank stellen

Pie(s) in den Kühlschrank stellen und mindestens 3 Stunden (oder über Nacht) fest werden lassen.


Sahne über die Füllung streichen, dann Pie mit Kokosraspel bestreuen

Kurz vorm Servieren für das Topping die Sahne mit Zucker und Vanille mit dem Handrührgerät schlagen, bis sich weiche Spitzen bilden, 1 1/2 bis 2 Minuten. Sahne über die Piefüllung streichen. Mit gerösteten Kokosraspeln bestreuen.

Coconut Cream Pie

TIPP: Die angeschnittene Pie hält sich 2-3 Tage abgedeckt im Kühlschrank frisch. Wer, wie ich, mehrere kleine Pies bäckt, sollte sie immer erst kurz vorm Servieren mit Sahne bestreichen.

Dienstag, 20. Februar 2018

MARDI GRAS KING CUPCAKES AUS NEW ORLEANS


















Mardi Gras, der "fette Dienstag" vor Beginn der Fastenzeit, wird in New Orleans ausgiebig gefeiert, mit fantasievollen Kostümen, schrägen Paraden, vielen bunten Perlenketten (und natürlich reichlich Alkohol!)

Bisher war es mir noch nicht vergönnt, den Karneval im French Quarter mitzuerleben. Ich war allerdings vor 5 Jahren mit meiner Tochter Valerie für ein paar Tage New Orleans und habe diesen Mutter-Tochter-Trip in allerbester Erinnerung.

In den Bäumen hingen, auch Ende März, noch viele der Perlenketten, mit denen an Mardi Gras Häuser und Strassen dekoriert werden. (Leider landen offenbar viele im Abwassersystem und werden dort zu einem echten Problem).

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 Mardi Gras Parade in New Orleans                                                        (Foto: radiate2357)

Das traditionelle Mardi-Gras-Gebäck ist der King Cake, ein grosser, ringförmiger Kuchen in den  Farben Grün, Gelb und Lila, in dem eine kleine Plastik-Babypuppe verborgen ist. Wer dieses Baby findet, ist der Mardi-Gras-König oder -Königin.

Mit diesem interessant aussehen Kuchen hatte ich jedes Jahr geliebäugelt, aber er war mir immer zu gross und wuchtig - wir sind ja schliesslich Empty-Nesters, die keine hungrigen Teenager mehr durchfüttern müssen.

Zu meiner Freude entdeckte ich bei King Arthur Flour jetzt aber eine Mini-Version: Mardi Gras King Cupcakes (wenn auch ohne verstecktes Plastikbaby).

Flag of Rex (Mardi Gras colors).svg
Traditionelle Mardi-Gras-Farben

Ich habe meinen Zucker mit Lebensmittelfarbe selbst gefärbt, es ist ganz einfach (siehe unten). Beim Dekorieren kam ich mir vor wie ein Süchtiger, der eine "Nase Koks" vorbereitet - meine Tochter hat sich über den Vergleich halb schlapp gelacht!

Den Zucker hab ich um ein Viertel reduziert, auch im Icing - die Cupcakes sind immer noch süss genug - und etwas vom weissen Mehl durch Vollkornweizenmehl ersetzt.

Amerikanische Kuchen enthalten viel mehr Salz als europäische, und Amerikaner haben eine Vorliebe für Muskatnuss in süssen Gebäcken, die ich nicht überhaupt nicht teile (schon manche Blueberry Pie wurde mir durch eine Überdosis verleidet!). Daher habe ich bei beidem nur die Hälfte genommen.

King Arthur's Cupcakes werden mit Fiori di Sicilia gebacken, einer lieblichen Vanille-Zitrus-Essenz, ersatzweise könnt ihr aber Vanille und Zitronenöl oder -abgeriebene Schale nehmen.
 
Die kleinen, bunten Mardi Gras Cupcakes haben uns sehr gut geschmeckt, nicht zu süss, fein zitronig, und dank des Vollkornweizenanteils waren sie auch noch nach drei Tagen frisch. Nächsten Februar backe ich sie bestimmt wieder (oder fliege nach New Orleans!)

Mardi Gras King Cupcakes


MARDI GRAS KING CUPCAKES (nach King Arthur Flour)
(12 Cupcakes)

Cupcakes
150 g Zucker
178 g Weizenmehl
20 g Vollkornweizenmehl
1 1/4 TL Backpulver
1/8 TL Muskatnuss
1/4 TL Salz
85 g weiche Butter
152 g Milch (Zimmertemperatur)
1 TL Vanilleextrakt (oder 1 Pck. Vanillezucker)
1/8 TL Zitronenöl (oder 2 TL abgeriebene Zitronenschale*)
2 Eier Kl. M

*) oder 1/4 TL Fiori di Sicilia anstatt Vanille und Zitronenöl  

Icing
43 g weiche Butter
113 g Doppelrahmfrischkäse (Zimmertemperatur)
1/2 TL Vanilleextrakt (oder 1 TL Vanillezucker)
1/8 TL Zitronenöl (oder 2 TL abgeriebene Zitronenschale)
180 g Puderzucker
14-28 g Milch (bis zu verstreichbarer Konsistenz - ich hab noch etwas Zitronensaft dazugenommen)

Bunter Zucker
75 g Zucker
1 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe
1 Tropfen gelbe Lebensmittelfarbe
1 Tropfen rote Lebensmittelfarbe
1 Tropfen blaue Lebensmittelfarbe
3 kleine, verschliessbare Plastikbeutel


ZUBEREITUNG:
Ofen auf 175°C vorheizen. Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen. Förmchen  mit Backspray einsprühen.

Zucker, Mehle, Backpulver, Muskatnuss und Salz gut vermischen (Standmixer oder Handrührgerät). Weiche Butter dazugeben und auf niedriger Stufe mixen, bis die Mischung wie grober Sand aussieht.

Die Mischung soll wie grober Sand aussehen

Milch und Vanille verrühren und auf einmal zum Teig giessen. Erst kurz auf niedriger Stufe mischen, dann auf mittlerer Stufe 30 Sekunden mixen. Schüsselwände und -boden herunterschaben, um sicher zu gehen, dass alles gleichmässig verrührt ist (bei einer KitchenAid leider immer notwendig).

Erst Milch und Vanille kurz unterühren...

Bei langsam laufendem Motor 1 Ei dazugeben. Auf mittlere Stufe schalten, 30 Sekunden mixen, das zweite Ei dazugeben und wieder 30 Sekunden rühren. Falls nötig, Schüsselwände und -boden wieder herunterschaben. Teig noch einmal kurz glattrühren.

... dann die Eier einzeln untermischen

Teig auf die vorbereiteten Papierförmchen verteilen (ich nehme einen Eisportionierer). Sie werden ungefähr zu 3/4 gefüllt sein.

Teig in die Cupcake-Förmchen füllen

Cupcakes in der Ofenmitte ca. 18 - 25 Minuten backen, bis die Ränder hellgoldbraun sind, die Mitte bei leichtem Druck elastisch nachgibt, und keine Krümel mehr an einer Nadel hängen bleiben (Innentemperatur 88ºC). Meine Cupcakes hätte ich eine Minute eher aus dem Ofen nehmen können.

Cupcakes 10 Minuten lang im Muffinblech abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter völlig auskühlen lassen.

Meine Cupcakes hätten etwas heller sein können


Ihr braucht grüne, gelbe, rote und blaue Lebensmittelfarbe
BUNTER ZUCKER:
Je 25 g Zucker in 3 kleine Plastikbeutel einfüllen.

1 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe in den ersten Beutel geben. Beutel verschliessen und so lange kneten und schütteln, bis die Farbe den Zucker gleichmässig gefärbt hat.

Die gleiche Prozedur mit dem 2. Beutel und 1 Tropfen gelber Farbe wiederholen.

Für den lila Farbton erst je einen Tropfen rote und blaue Farbe vermischen, dann den Zucker im 3. Beutel färben.

Wenn ihr euren Zucker intensiver färben wollt, könnt ihr (ganz wenig) mehr Farbe nehmen.

 Cupcakes mit farbigem Zucker dekorieren

ICING:
Butter, Frischkäse, Vanille und Zitronenöl (oder -schale) in einer Schüssel cremig rühren. Puderzucker nach und nach dazugeben und gut vermischen.

Milch (und nach Geschmack etwas Zitronensaft) schluckweise unterrühren, bis die Creme gut verstreichbar ist.


DEKORIEREN
Je eine Reihe gelben, grünen und lila Zucker nebeneinander auf ein Stück Pergamentpapier streuen.

Mit einem Löffel oder kleinen Spatel jeden Cupcakes mit Icing bestreichen. Dann mit der Cremeseite sanft quer über die Reihe aus buntem Zucker rollen, um das Icing in allen Farben zu dekorieren.



AUFBEWAHREN:
Bei kühler Temperatur halten sich die Mardi Gras King Cupcakes mehrere Tage frisch (ich habe sie auf unserer kalten Veranda aufbewahrt).

In New Orleans gibt es sogar eine Vampir-Boutique!

Samstag, 13. Januar 2018

MÖHREN-LINGUINE MIT PESTO - ZURÜCK ZU DEN WURZELN


 

Meistens schreibe ich in diesem Blog über Brot und andere Backwerke. Aber ab und zu verlockt mich ein interessanter Blog-Event, auch mal ein anderes Produkt aus meiner Küche vorzustellen.

Eine solche Versuchung war vor einigen Jahren das "Lieblingsessen meiner Kinder", Möhren-Kartoffel-Topf mit Käse-Sahne-Sauce. Aber seitdem bin ich nicht mehr vom Pfad der bäckerischen Tugend - Ofen oder Pfanne - abgewichen.

Zorras nimmermüdem Einsatz, neue Herausforderungen für ihre Mitblogger/innen auszuhecken, ist es zu verdanken, dass ich diese Woche "zurück zu den Wurzeln" gefunden habe.

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)

Eva (von Evchen kocht), Gastgeberin dieses bodenständigen Blog-Events, hofft auf viele schöne winterliche Gerichte, bei denen "der Star in eurem Rezept eben aus dem Boden kommen muss!"

Einen Frischmarkt gibt es bei uns im Winter nicht. Wie ein Erkundungsgang durch unseren Supermarkt zeigte, waren neben Steckrüben (die meinem Mann beim Militär verleidet wurden), Karotten die frischesten Wurzeln im Angebot.

Gerade hatte ich ein faszinierendes Pastarezept im News-Letter von "Tasting Table" gesehen, in dem nicht nur Karottenwurzeln und Saft, sondern auch das frische Grün verwendet werden. Ausserdem werden die Nudeln nicht wie üblich in Wasser, sondern in Möhrensaft gekocht. 

Für mein Gericht werden Bundmöhren benötigt

Die einzelnen Komponenten des Gerichts könnt ihr gut vorbereiten, sowohl die marinierten Möhrenscheiben, als auch das Pesto sollten am besten ein paar Stunden lang durchziehen.

Die Karotten lassen sich zwar mit einer Mandoline schneller hobeln, aber nach ein schmerzhaft-blutigen Erfahrung lasse ich lieber meine Finger davon und greife zum Gemüseschäler. Ausserdem brauche ich ja auch nur für zwei Personen kochen.

Am Möhren-Pesto hab ich ein bisschen herumgedoktert, die Menge von Parmesan und Pinienkernen verdoppelt. Mit dem Zitronensaft solltet ihr ein bisschen vorsichtig sein, erstmal nur 1/2 EL dazugeben und später nochmal abschmecken.

Uns hat haben die Möhren-Linguine fabelhaft geschmeckt, besonders lecker sind auch die marinierten Möhrenscheiben (die mir vorher etwas bedenklich erschienen, weil ich normalerweise kein grosser Fan von eingelegtem Gemüse bin).

MÖHREN-LINGUINE MIT PESTO   (nach Jake Cohen/"Tasting Table")
(4 Portionen)

Möhrensaft, Olivenöl und Knoblauch für die Linguine
Marinierte Möhren
4 kleine Möhren
120 g Weissweinessig
120 g Wasser
26 g/2 EL Zucker
9 g/1/2 EL Salz
1 TL Koriandersaat
½ TL Kreuzkümmelsaat
1 Lorbeerblatt
1 Prise rote Chiliflocken

Möhren-Pesto
1 Tasse abgezupfte Möhrenblätter
½ Tasse Basilikumblätter
35 g Pinienkerne, leicht geröstet
4 EL geriebener Parmesan
1/2-1 EL Zitronensaft
1 TL abgeriebene Bio-Zitronenschale
2 Knoblauchzehen, grob zerkleinert
1 Prise rote Chiliflocken
109 g/120 ml Olivenöl (kalt gepresst)
Salz

Möhren-Linguine
55 g/60 ml Olivenöl (kalt gepresst)
3 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
1 Prise rote Chiliflocken
450 g Linguine*)
1 l Möhrensaft
Salz
geriebener Parmesan zum Bestreuen

*) Falls ihr eine andere Nudelsorte nehmen wollt, müsst ihr darauf achten, dass sie die gleiche Kochzeit haben (10-12 Minuten), damit der Möhrensaft genügend einkochen kann.

Möhren der Länge nach in sehr dünne Scheiben hobeln

MARINIERTE MÖHREN:
Möhren schälen. Mit Gemüseschäler oder Mandoline der Länge nach in dünne Scheiben hobeln. In eine kleine Schüssel geben.

Alle Zutaten für die Marinade in einem kleinen Topf aufkochen lassen, bis der Zucker geschmolzen ist (ca. 1 Minute). Marinade über die Möhren giessen, sie sollen möglichst völlig bedeckt sein. Abkühlen lassen, dabei ab und zu umrühren.

Möhren in Marinade

MÖHREN-PESTO:
Möhrengrün, Basilikum, Pinienkerne, Parmesan, 1/2 EL Zitonensaft, abgeriebene Zitronenschale, Knoblauch und Chiliflocken im Food-Processor feinhacken.

Mein kleiner Ninja macht kurzen Prozess mit dem Zerkleinern

Bei laufendem Motor langsam das Öl durch den Einfüllstutzen hineingiessen, bis ein glattes Pesto entsteht (dabei Schüsselwände nach Bedarf hinunterschaben). Mit Salz (und nach Geschmack mehr Zitronensaft) abschmecken.

Möhren-Pesto

MÖHREN-LINGUINE:
In einem grossen Topf (für 2 Portionen reicht eine grosse, tiefe Pfanne) Olivenöl mit Knoblauch und Chiliflocken bei mittlerer Hitze erhitzen, bis der Knoblauch hellgolden ist (2-3 Minuten).

Karottensaft hineingiessen und zum Kochen bringen. Linguine hineingeben und unter häufigem Rühren ca. 10-12 Minuten kochen, bis sie al dente sind und der reduzierte Saft sie als dickliche Sauce überzieht, (falls er zu schnell einkocht, etwas mehr Karottensaft oder Wasser dazugeben). Mit Salz abschmecken.

Die Nudeln nehmen den Möhrensaft auf

Möhren-Linguine auf die Teller verteilen, Möhren-Pesto und marinierte Möhrenscheiben darübergeben. Mit geriebenen Parmesan bestreuen.

Mount Desert Island im Dezember

Sonntag, 31. Dezember 2017

BUCHWEIZEN-SCHOKO-COOKIES (UND KÜCHENMASCHINEN)



















 Gerade rechtzeitig fürs diesjährige Fest postete (der von mir äusserst geschätzte) Pastry-Chef David Lebovitz ein Plätzchenrezept für Buckwheat Chocolate Chip Cookies auf seinem Blog. Es erfüllt nicht nur die wesentlichen Bedingungen für einen anständigen Keks - Schokolade und Nüsse - sondern enthält, als Extra-Bonus, auch noch ein interessantes Mehl: Buchweizen!

Wenn man, wie ich, nicht nur einen, sondern mehrere Mixer besitzt, muss man immer überlegen, welches der Geräte für welche Aufgabe geeignet sind. Mein 20 Quart/19-Liter-Schwergewicht von Hobart, (gebraucht in einem Laden für Restaurantbedarf erstanden), ermöglicht mir meine kleine, halbprofessionelle Brotbäckerei.

Kommerzieller Hobart-Mixer - ein echtes Arbeitspferd
Für Vorteige und einzelne Brote habe ich eine Ankarsrum und die 7 Quart/6 1/2 Liter Kitchen-Aid. Beide Maschinen sind allerdings keine Alleskönner: die Ankarsrum knetet prima weiche Teige - die sich bei der Kitchen-Aid gern am Knethaken hochranken - tut sich aber schwer mit eher festen Teigen, wie meinen Mehrkorn-Pitas. 

Und der Schüsselrand ist nach innen gebogen, was das Herausschaben des Teig unnötig erschwert.

Bei der grossen Kitchen-Aid muss man zwischendrin mindestens einmal Reste von den Schüsselwänden herunterschaben, die sonst beim Mixen nicht erfasst werden.

Immerhin hat sie kein Problem mit Vollkornteigen, daher benutze ich sie für die Mehrzahl meiner Backwerke.

Meine 4.5 Quart/4 1/4 Liter fassende Hamilton-Beach, die ich für Kuchen (und die  Weihnachtskekse) benutzte, macht sich für so ein kleines, relativ billiges Gerät recht gut, sie schafft (wenn auch mit leichtem  Stöhnen) sogar den berüchtigten Pita-Teig. 

Mehrkorn-Pitas - den Teig schafft nicht jeder Mixer!
Am besten von allen amerikanischen Mixern hat mir früher die 7-Quart-Cuisinart gefallen. Aber leider hatte sie die unliebsame Angewohnheit, herumzuwandern, und meine erste Maschine fand denn auch ein vorzeitiges Ende auf dem Fussboden.

Ihre Nachfolgerin, deren Bewegungen ich mit Argusaugen überwachte, hatte einen noch perfideren Trick auf Lager. Obschon abgeschaltet, fing sie plötzlich an, schwarze Rauchwolken auszustossen.

Durch den Geruch nach verbranntem Kunststoff alarmiert, riss ich den Stecker aus der Wand und begoss die schmorende Maschine mit Wasser. Der Cuisinart-Kundendienst reagierte leider auf diese gefährliche Fehlfunktion so wenig kulant, dass ich dieses Modell nie wieder gekauft hätte.

Meinen geliebten Bosch-Mixer aus Deutschland konnte ich hier in den USA leider nicht gebrauchen, das auf 220 Volt ausgerichtete Power erlahmte in einer 110 Volt Steckdose zu müde-leiernden Umdrehungen. (Umgekehrt kann ein amerikanisches Gerät mit einem Konverter sehr wohl europäischer Stromspannung angepasst werden.)

Eine vergleichende Tabelle einzelner Küchenmaschinenmodelle, wie bei Küchenmaschine Test, suche ich leider vergebens hier in den USA. Was ich an Vergleichen in meinen Kochzeitschriften gelesen habe, deckte sich nämlich teilweise überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen.

Irgendwann schaffe ich mir vielleicht doch noch mal eine Alleskönner-Maschine wie die Kenwood Chef an. Spätestens dann, wenn wir aufgrund fortgeschrittener Gebrechlicheit in eine Behausung mit kleinerer Küche umzuziehen. Oder wenn die Wiederwahl eines gewissen Herrn T. eine Re-emigration in die alte Heimat unumgänglich machen sollte!

Buchweizen-Schoko-Cookies mit viel stimmungsaufhellender Schokolade

Bevor ich mir von solchen Gedanken die Stimmung verderben lasse, gebe ich euch lieber das Rezept für die leckeren Buckwheat Chocolate Chip Cookies. Schokolade hilft bekannterweise auch gegen Depressionen.

Wichtig bei diesen Keksen ist die Einhaltung einer mindestens 12-stündigen Teigruhe. Wie bei den "weltbesten" Chocolate Chip Cookies der NY Times, braucht der Teig ausreichend Zeit, um seinen hervorragenden Geschmack zu entwickeln. Und der wird sogar noch besser, wenn er 2 (oder 3) Tage im Kühlschrank schlummern darf!

Nüsse, Schokolade und gerösteter Buchweizen (Kasha)

BUCHWEIZEN-SCHOKO-COOKIES (nach David Lebovitz)
(ca. 40 kleine oder 20 grosse Plätzchen)

80 g brauner Zucker
60 g weisser Zucker
115 g Butter, geschmolzen und auf Zimmertemperatur abgekühlt
1 Ei (Kl. M) (Zimmertemperatur)
1 Eigelb
1 1/2 TL Vanilleextrakt (oder 3 TL Vanillezucker)
140 g Weizenmehl
35 g Buchweizenmehl
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Backnatron
1/4 TL Salz
230 g dunkle Schokolade, grob gehackt
22 g/3 EL Buchweizen-Kasha (gerösteter Buchweizen) oder Kakao-Nibs
75 g Walnüsse, Mandeln, oder Pecans, geröstet und grob gehackt
Maldon oder andere grobe Meersalzflocken zum Bestreuen

Butter, Zucker, Ei und Vanille mischen

1. TAG
In grosser Schüssel Zucker mit geschmolzener Butter mischen. Ei, Eigelb und Vanille unterrühren.

Alle trockene Zutaten verrühren

In zweiter Schüssel Mehle, Backpulver, Backnatron und Salz verrühren (Schneebesen). Die trockenen Zutaten in die der Butter-Zucker-Mischung einrühren.

Schliesslich Mehlmischung mit den feuchten Zutaten im Mixer mischen

Schokolade, Kasha (oder Kakao-Nibs) und Nüsse untermischen. Zugedeckt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen (bis zu 3 Tagen).

Nach der Kühlzeit ist der Teig sehr fest

2. TAG
Teig 30 Minuten vor Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen (er wird ziemlich fest sein).

Ofen auf 180ºC vorheizen. 4 Backbleche mit Backpapier oder Silikonmatten auslegen.

Bei mir passten 20 kleine Plätzchen auf ein Blech

Teig mit kleinem oder grossen Portionierer (oder Esslöffel) zu 2-cm bis 4-cm Kugeln formen und in 6-cm Abständen auf die vorbereiten Bleche legen. Mit dem Finger etwas flachdrücken und mit ein paar Meersalzflocken bestreuen (man braucht dabei nicht allzu zaghaft zu sein).

Mit Salzflocken bestreuen (ich hätte ruhig mehr nehmen sollen!)

Kekse (im unteren und oberen Ofendrittel) nur so lange backen, bis sie beinahe, aber noch nicht ganz in der Mitte fest sind, und noch etwas weich, ca. 12 Minuten, dabei die Bleche nach der halben Backzeit rotieren.

Frisch gebacken

Aus dem Ofen nehmen. Jeden Keks sofort ganz leicht von oben einmal mit dem Spatel drücken, damit sie etwas kompakter werden. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

In einer dichtschliessenden Dose halten sich die Kekse mehrere Tage bei Zimmertemperatur. Sie werden dabei etwas trockener und fester, schmecken aber noch genauso gut.

TIPP: Den Teig kann man auch bis zu 2 Monaten im Tiefkühlfach aufbewahren.

Samstag, 28. Oktober 2017

SONNENBLUMENBRÖTCHEN MIT ROGGEN & LEINSAAT (NACH JOCHEN GAUES)


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Immer wenn ich meine Heimatstadt Hamburg besuche, halte ich nach interessanten Bäckereien Ausschau. Vor zwei Jahren fiel mir eine Schlange vor einer Bäckerei in Eppendorf auf, ganz in der Nähe meiner Mutter.

Dieses Zeichen augenscheinlicher Kundenzufriedenheit schien mir verheissungsvoll, daher schloss ich mich der Warteschlange an, und sah mich neugierig bei Jochen Gaues um. Die Brote und Brötchen in Regalen und Auslage hatten alle eine auffallend dunkel Kruste - "kühn gebacken", wie Ken Forkish ("Flour, Water, Salt and Yeast") es nennen würde.

Ein Paradies für Liebhaber von krustigen Broten!

Ein Purist, wie Forkish, bäckt Jochen Gaues seine Brote ebenfalls nur mit Mehl, Wasser, Salz und Hefe. Kein Backzusatzmittel, keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Aromen. Nur Sauerteig und Leidenschaft für sein Handwerk. Und er hat ebenfalls ein Buch ("Brot") über seine Backwerke verfasst.

Dieses schön bebilderte Buch hat leider einige Macken. Nicht nur, dass man bereits ein erfahrener Bäcker sein muss, um nach den arg knapp gehaltenen Anweisungen vorgehen zu können. Es haben sich auch ein paar gravierende Fehler in die Rezepte eingeschlichen (Kürbiskernbrötchen - ohne Kürbiskerne!)

Da mir bei Brotbackbüchern aber hauptsächlich interessante Rezepte und neue, mir unbekannte Techniken wichtig sind - ich passe sie sowieso meinen Vorlieben an - gefällt mir das Macken-behaftete Buch trotzdem recht gut.

Über diese Zutat freut sich die sparsame Bäckerin: aus Alt(brot) mach Neu 

Gaues Sonnenblumenbrötchen sind herzhaft, knusprig und lecker, mit einer eher fluffigen als dichten Krume. Sie schmecken mit Schinken oder Käse ebenso wie mit Honig oder Marmelade (für mich immer ein wichtiges Kriterium).

Meine Änderungen: ich habe den Sauerteiganteil ein bisschen erhöht, Sonnenblumenkerne und Altbrotkrümel geröstet, und die Methode auf - mein bevorzugtes - Strecken und Falten (à la Peter Reinhart) mit Übernachtgare umgestellt. Daher konnte ich auch die Hefemenge im Hauptteig etwas verringern (mangels Frischhefe verwende ich hier in Maine grundsätzlich Trockenhefe).

Anstatt die Brötchen nur mit Wasser einzusprühen - und die Sonnenblumenkerne bereits vor Verzehr abfallen zu sehen - bestreiche ich sie mit Eiweiss. Dann hält die schmackhafte Dekoration bestimmt, und ausserdem haben die Brötchen eine schönere Farbe!

Aussen knusprig, innen fluffig

SONNENBLUMENBRÖTCHEN  (nach Jochen Gaues: "Brot")
(8 Brötchen)

Sauerteig
  10 g kürzlich aufgefrischtes Anstellgut (TA 200)
  10 g lauwarmes Wasser
  10 g Roggenmehl Typ 1150

Quellstück
  25 g Roggenschrot (grob)
  25 g Leinsamen
  50 g Wasser

Hauptteig
  30 g Sauerteig
367 g Wasser (35°C)
    3 g Trockenhefe (oder 9 g frische Hefe)
475 g Weizenmehl Typ 550
  50 g altes Brot, geröstet und gemahlen
  25 g Roggenmehl Typ 1150
  25 g Sonnenblumenkerne, geröstet
  14 g Zucker
  14 g Salz

Eiweiss (mit etwas Wasser vermischt) zum Bestreichen
Sonnenblumenkerne zum Bestreuen

Quellstück und Sauerteig
1. TAG
Morgens: Sauerteigzutaten in kleiner Schüssel verrühren. Zugedeckt bei Zimmertemperatur 4 - 6 Stunden, oder so lange stehen lassen, bis er die Schwimmprobe besteht (d.h. so mit Gas gefüllt ist, dass ein Löffel voll im Wasser an der Oberfläche schwimmt).

In einer zweiten kleinen Schüssel Quellstück mischen. (Dieser zusätzliche Schritt ist nicht unbedingt nötig, aber harten Zutaten wie grobem Roggenschrot und Leinsamen tut längeres Einweichen gut.)

Nachmittags: Zutaten für den Hauptteig auf niedriger Stufe mischen, bis alles Mehl durchfeuchtet ist. 5 Minuten ruhen lassen, dann auf mittel-langsamer Stufe 6 Minuten lang kneten. Der Teig wird weich und klebrig sein, aber die Schüsselwände freigeben.

Der Teig wird klebrig sein, aber die Schüsselwände freigeben

Teig auf eine leicht eingeölte Arbeitsfläche geben. Mit eingeölten Händen zu einem ungefähren Rechteck drücken und ziehen. Wie einen Geschäftsbrief von oben und unten in drei Teile falten, dann das Gleiche von beiden Seiten wiederholen. 

Teig zu einem Rechteck drücken und ziehen...
...dann in drei Teile falten, von ober und unten...
...wie einen Geschäftsbrief.
Dann von beiden Seiten falten...
... bis man ein Päckchen hat

Teigpäckchen mit der umgestülpten Mixerschüssel zudecken (falls nötig, Arbeitsfläche nachölen). 10 Minuten lang ruhen lassen.

Das Strecken und Falten des Teigs noch 3 weitere Male in 10-minütigen Abständen wiederholen. Er wird sich schliesslich zunehmend schwerer dehnen lassen. Teig in einen eingeölten Behälter legen und zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen (ein viereckiger Container erleichtert am nächsten Tag das Formen).

Der Teig kommt über Nacht in den Kühlschrank
Am nächsten Morgen hat sich das Teigvolumen verdoppelt

2. TAG
Teig 2 Stunden vor Gebrauch aus dem Kühlschrank nehmen. Er soll sein Volumen verdoppelt haben.

Ofen of 240ºC vorheizen (ohne Dampf).

Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben. Mit etwas Mehl bestäuben (er wird immer noch kleben), und sanft zu einem Rechteck drücken und ziehen. In 8 rechteckige Stücke schneiden. Teiglinge auf ein mit Backpapier belegtes (oder eingefettetes, perforiertes) Blech legen.

Die Brötchen werden geschnitten, nicht geformt

Brötchen mit Eiweiss bestreichen, dann mit Sonnenblumenkernen bestreuen (sanft andrücken). Zugedeckt 25 - 30 Minuten lang gehen lassen, bis eine mit dem Finger eingedrückte Delle sichtbar bleibt. (Da der Teig nicht geformt, sondern nur geschnitten wird, wird er nicht entgast und braucht nicht mehr lange aufgehen - im Prinzip nur bis der Ofen aufgeheizt ist).

Ofenfertige Brötchen

Brötchen ca. 20 Minuten lang backen (dabei einmal um 180 Grad drehen), bis sie dunkelgoldbraun sind, und die Innentemperatur mindestens 93ºC beträgt.

Frischgebackene Sonnenblumenbrötchen

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